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 DAS WAR... 2
Fuster
Pobrecita Laika
Mickey
Pol, das Skelett
Im Kerker
Verhungert
Zu spät
Pferderettung in Onda
Unter Obdachlosen
Schreckenshaus
Unbeschreiblich
Nika
Am Kreisverkehr
Es darf nichts kosten
Yacky
Viva Viver
Auf dem Feld
An der Straße
Sorgenkinder
 DAS WAR ...
Das war... 1
Das war... 2

EIN EINDRUCK, WAS TIERHILFE ERLEBEN LÄSST

Das war ...

Fuster Im Straßengraben einer Hauptverrkehrsstraße lag Fuster. Er konnte sich nicht mehr bewegen. Beide Vorderläufe waren, neben anderen Verletzungen, mehrfach gebrochen. Zum Glück konnte er rechtzeitig von Vereinsangehörigen entdeckt und sofort in operative Behandlung gebracht werden. Welches Glück für Fuster

 

Pobrecita Laika Ein Herr gab sie in unserem Büro ab. Er hatte schon drei Monate beobachtet, dass sie auf landwirtschaftlichen Grundstücken bei Alcora vagabundierte. Letztlich fiel ihm auf, dass sie ernsthaft verletzt war und brachte sie zu uns. Dazu hatte sie noch einen großen Tumor. Nun bekam sie bei uns die notwendige medizinische Hilfe.

 

Mickey In einem Hause in der Calle Pintor López in Castellón lebten neben einem Dogo Canario noch drei weitere Hunde, ein PitBull-Welpe, ein Jagdhundmix und ein kleiner Podenco, die angekettet waren. Der freilaufende Dogo Canario griff den kleinen Podenco Mickey brutal an, der sich nicht wehren und nicht flüchten konnte. Laut in Todesangst schreiend, wurden Nachbarn aufmerksam und griffen mutig ein.

 

Pol, das Skelett Pol wurde im Bezirk Benadresa in Castellón verlassen aufgefunden. Sein erbärmlicher gesundheitliche Zustand erforderte sofortiges Handeln und wir nahmen das sehr schwache und bekümmerte Tier umgehend in unserer Tierklinik auf. Die Behandlung würde wohl eine längere Zeit in Anspruch nehmen und unsere Mittel besonders belasten.

 

Im Kerker In San Juan de Moro haben wir wieder einen traurigen Zustand feststellen müssen. Eine Hündin wurde permanent an der gleichen Stelle (im unteren Teil eines Hauses) eingesperrt, war von Kot und Urin verschmutzt umgeben und in seiner körperlichen Verfassung extrem dünn. Diese Bedingungen waren überzeugend, sein Besitzer ließ das Tier verhungernd und verdurstend sterben.

 

Verhungert Er wäre aber mindestens zwei Wochen nicht mehr dort gewesen, denn er hätte kein Geld und kein Auto. Er behauptete aber, seine Hunde seien ordnungsgemäß registriert und gechipt. Das stimmte natürlich nicht. Informiert darüber, suchten wir den Ort auf. Was wir vorfanden war ein erschreckendes Bild. Von den drei restlichen Hunden, die in einem Verschlag ohne Wasser und Futter untergebracht waren, waren bereits zwei weitere verendet

 

Zu spät Man hatte uns angerufen, dass ein Hund vor einem Hauseingag liege, der sich nicht mehr bewegen könne. Wir nahmen uns der Sache sofort an und fanden die Hündin wie Abfall vor der Tür. Sie wurde sofort tierärztlicher Untersuchung zugeführt und zeigt gute Reaktionen. Analyse-Ergebnisse werden zeigen, welche weiteren Behandlungen erforderlich sein könnten. Wir hatten sie davor bewahrt, in der Perrera sofort getötet zu werden und hofften auf eine weitere erfreulichere Zukunft für sie.

 

Pferderettung in Onda Am 16. September 2009 wurde der Tierschutzverein von Castellón (ASPAC) von der Seprona der Guardia Civil angerufen und über die Lage von sechs Pferden in Onda informiert. Sie haben um unsere Hilfe gebeten, um für die Tiere neue Plätze zu suchen. Die Tiere befanden sich in so einem unglaublichen Zustand von Unterernährung und Misshandlung, dass die Guardia Civil ihre Beschlagnahmung sofort veranlasste.

 

Unter Obdachlosen In einem verlassenen Landhaus hat ein Obdachloser sein Domizil und versammelt dort Hunde um sich, die er nicht ausreichend unterhält. Zunächst überrascht und auf die Situation der Hunde dort angesprochen, meinte der Mann, er verstehe nicht warum man nicht die vielen vagabundierenden Hunde nicht einfach abschieße, wie man es auch mit Wildschweinen mache. So mussten wir wieder zusammen mit der Guardia Civil eingreifen, um die Herausgabe der Welpen zu erreichen und sie in Sicherheit zu bringen.

 

Schreckenshaus Ein Ehepaar lebte in einfachsten Verhältnissen und hielt mehr als dreißig Hunde in einem kleinen Haus. Für eine laufende Nachkommenschaft war gesorgt. Ein unbschreiblicher Zustand, den wir versuchten zu beheben. Jede Hilfe war uns willkommen. Wenn wir die Sozialdienste einschalten, ist die erste Maßnahme, dass alle Hunde entfernt werden und in die Perrera verbracht werden.

 

Unbeschreiblich Die Hündin wurde von einem Vereinmitglied in einem Industrie-Viertel in der Nähe eines negativ belegten Wohngebietes aufgefunden. Sie bewegte sich in bedauernswerter Weise dicht an einer Industriehalle entlang als sie vom Auto aus entdeckt wurde während gerade 6-8 Personen aus der Halle kamen, sie lediglich ansahen aber dann keinerlei Notiz mehr von ihr nahmen und sich entfernten.

 

Nika Anfangs bestand wenig Hoffung, Nika zu retten, zu schwer schienen ihre Verletzungen. „Doch da lag etwas in ihrem Blick, dass den Tierarzt alles versuchen ließ, Ihre Augen sprachen: Ich will leben!“ Man rang man um das Leben der zierlichen Hündin. „Als sie das erste Mal trotz ihrer eingegipsten Vorderbeine aufstand um zu fressen, hatten alle Tränen in den Augen wussten, dass sie es schaffen wird. Sie musste starke Schmerzen ertragen Dennoch leckte sie uns dankbar die Hände.“ Nika kämpfte und gewann. Nach und nach erholte sich die Hündin, der Gips kam ab und neues Fell bedeckte Kopf und Flanken.

 

Am Kreisverkehr Seit einiger Zeit vagabundierte eine Hündin mit vier Welpen in der Nähe eines Kreisverkehrs an einer stark befahrenen Straße, die sie häufig kreuzte. So kam es, dass ein Welpe überfahren wurde und die Mutter in mitten der Straße die Autos anbellte, um ihr Kind zu beschützen. Das Refugium der Welpen war tief im Inneren einer nicht zugänglichen Abflussleitung.

 

Es darf nichts kosten Leider ist das keine außergewöhnliche Einstellung einem abhängigen Tier gegenüber. Solange es seinen Zweck erfüllt und ein Grundstück bewacht, ist es gut. Wenn es aber alt wird und erkrankt, wird im nichts gedankt noch wird eine Verantwortung übernommen. Es wird sich selbst überlassen und entsorgt. So ging es dieser älteren Hündin, die mit einem großen Brusttumor, der sich sogar geöffnet hatte, auf einem unbewohnten und ungepflegten Grundtsück vegetierte.

 

Yacky Schließlich, immer wieder gedrängt, behauptete er, der Hund sei ihm weggelaufen und er hätte das auch angezeigt. Das haben wir nun auch überprüft und feststellen müssen, dass die Anzeige erst nach unserem letzten Kontakt erstattet wurde. Wie wir leider erkennen, alles eine große Lügengeschichte. Vermutlich war Yacky längst nicht mehr am Leben. Man ist ein ganz armer Hund, wenn man in die falschen Hände fällt!

 

Viva Viver Diese katastrophale Hundehaltung in Viver wurde zusammen mit der Guardia Civil inspiziert. Vier erwachsene Hunde, drei davon in einem Verschlag angekettet und einer draußen. Das Problem ist, wie man den Hunden wirklich helfen kann, wenn sie noch in der Hand des Besitzers verbleiben und der sie hinterher einfach verschwinden lässt.

 

Auf dem Feld Auf seinen verschiedenen landwirtschaftlichen Anwesen hält jemand Hunde ohne ihnen die notwendige Versorgung zu geben. Angekettet und ohne Wasser und Futter. Der Zustand wurde zur Anzeige gebracht. Außerdem wurde anlässlich einer Festlichkeit der Jäger dort ein Fahrzeug einer Perrera mit mit mehreren Hunden gesehen (die dann zur Entsorgung abgegeben werden).

 

An der Straße An einer Verbindungsstraße zwischen Castellón und Benicasim, die nur von Kraftfahrzeugen befahren wird, wurde die Hündin mit einem Strick angebunden gefunden. Sie wurde zusammen mit einem anderen, von einem Auto angefahrenen Hund gefunden.

 

Sorgenkinder Inmitten unbebauter Landschaft bei Cabanes (Castellón) hat ein Mann eine übermäßig große Anzahl an Hunden angesammelt. Es sind jetzt mehr als 60 Hunde dort. Alles sind spanische Jagdhunde, Podencos oder deren Mischlinge. Inzwischen hat der Mann schon Hunde an befreundete Jäger abgegeben. Er selbst ist auch Jäger oder steht der Jagd nahe.